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Beitrag  Karin, Christina u. Tiger am Mi Aug 26, 2009 11:09 am

Hallo alle miteinander... Very Happy

hier mal eine Buchempfehlung, für alle Hundeliebhaber, die gern auch mal zur Entspannung ein gutes Buch in die Hand nehmen: Und zwar heißt das Buch "Und dann kam Luna" von Christine Brügge. Dies ist "mehr als eine Hundegeschichte; Frech, witzig, feinsinnig und klug" Um euch ein wenig auf den Geschmack zu bringen, hier ein kleiner Ausschnitt aus dem Prolog:


Irgendwo habe ich mal das kuriose Ergebnis einer Umfrage gelesen, aus welchen Gründen sich
Menschen einen Hund zulegen.

Neben "Sie haben schönere Ohren als Katzen" oder "Man kann sie dressieren, den faulen Kindern morgens die Bettdecke wegzuziehen", wurden Argumente angeführt wie " Endlich hört einer auf mich" oder "Mein Hund versteht mich immer".

Keine Frage - Hunde sind prima Leute, aber sind sie auch die besseren Menschen?

Ich glaube, sie sind einfach, was sie sind: Kuschelige Kumpel, verfressene Vertreter und witzige Wuchtbrummen.

Entsprechend einfach fiel unser Grund für den Wunsch nach einem Hund aus: Er bringt Freunde und Wärme ins Haus. Hinzu kommt: wer einmal einen Hund gehabt hat, möchte immer wieder einen.

Mir war im Alter von 15 Jahren der erste zugelaufen und seitdem bin ich süchtig. [...]
Nach dem Tod meiner zweiten Hündin habe ich lange getrauert. Blieb vorerst abstinent. Bis mein Mann Jonas und ich beschlossen, den Traum in die Realität umzusetzen, den viele träumen: Wir zogen von der Stadt aufs Land [...] und fortan arbeitete ich von zu Hause aus. Bingo!

"Dann könnte ich mir ja wieder einen Hund holen" dachte ich laut.
"Klar", meinte Jonas.

[...] So einfach war das? Ja, so einfach war das. Aber halt! Einfach im Sinne von reibungslos verlief so gut wie nichts. Schon gar nicht zu Beginn. Denn als Luna zu uns kam, war sie Jonas`s erster Hund, und sie kannte ihrerseits nichts als das Gehege des italienischen Tierheimes, in dem sie aufgewachsen war.

Folglich haben wir uns gegenseitig an unsere Grenzen gebracht. Und darüber hinaus.

Denn Hunde können uns Dinge abverlangen, für die wir jeden Menschen in die Wüste schicken würden [...]

Andererseits können uns Vierbeiner etwas geben, das wir von niemanden sonst erhalten. [...]
Und fast immer werden wir, wie alle anderen Eltern dieser Welt, zu Leuten, die zu Deppen werden.

Unermüdlich flöten wir. "Fein!", werfen mit Ästen um uns, tragen angenagte Schuhe.
Zu "A" fällt uns Agility ein und zu "Z" Zerrspiele.
Wir kennen nicht den Präsidenten von Ungarn, aber Martin Rütter und Linda Tellington-Jones. Wir reden nur noch mit Leuten, die auch Hunde haben, wissen deren Namen - aber nicht die ihrer Besitzer.
Wir wischen Seen auf und akzeptieren eine Kreatur in unserer Nähe, die so fies furzen kann, das jeder nichtsahnende Gast die Explosion einer nahe gelegenen Jauchegrube vermutet.

Doch im Gegensatz zu anderen Eltern bekommen wir dafür keine Rente bezahlt und finden all das völlig normal. [...]

Aber was tut man nicht alles für die beste Spezies der Welt...
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Karin, Christina u. Tiger

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